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Home » #EduNext25 erkundet Zukunftsaussichten für Digitalisierung und KI in der Hochschulbildung
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#EduNext25 erkundet Zukunftsaussichten für Digitalisierung und KI in der Hochschulbildung

JohnBy JohnDezember 4, 2025Keine Kommentare4 Mins Read
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Die Konferenz bringt 300 Teilnehmer aus verschiedenen Bundesländern zusammen, um neue Wege in die digitale Zukunft zu beschreiten.

Am 26. November trafen sich rund 300 Teilnehmer aus Hessen und anderen Bundesländern zur ersten #EduNext25-Konferenz auf dem West End-Campus der Goethe-Universität. Die Veranstaltung zeigte, wie die Universität Digitalisierung und Künstliche Intelligenz als zentrale Treiber für einen umfassenden Wandel in Lehre und Lernen sieht. Organisiert von studiodigitale, der zentralen Innovationseinheit für technologiegestütztes Lehren und Lernen der Goethe-Universität, in Zusammenarbeit mit dem Netzwerkprojekt HessenHub und dem QuiS-Programm, standen Austausch, Vernetzung und zukunftsweisende Ideen im Mittelpunkt des Tages.

Auf der EduConnect-Konferenz wurden hessische Hochschulen und Innovationen vorgestellt, wie hier der Gamification-Ansatz, der im Rahmen des HessenHub-Netzwerks entwickelt wurde. © Uwe Dettmar

Wissenschaftsministerin Gremers betont die Bedeutung gemeinsamer strategischer Entwicklungen

#EduNext Bei der Eröffnungsfeier (v.l.n.r.): Prorektorin Dr. Stefanie Hanrath (Technische Universität Mittelhessen), Professor Hendrik Draxler (Leiter Stadion Digital), Minister Timon Gremmers, Prorektorin Dr. Viera Pirker (Goethe-Universität) und Prorektorin Dr. Yvonne Zimmermann (Philipps-Universität Marburg). © Uwe Dettmar

Vieira Pilker, Prorektorin der Goethe-Universität und Professorin für Bildungsforschung, betonte in ihrer Begrüßungsrede den anhaltenden Wandel in der Hochschulbildung: „Digitalisierung und KI prägen das moderne Lehren und Lernen grundlegend. Es liegt in unserer Verantwortung, unsere Studierenden auf die Zukunft vorzubereiten, indem wir sie mit Wissen, kritischem Denken und einem verantwortungsvollen Umgang mit KI ausstatten.“ Pilker betonte, wie die Goethe-Universität diese Entwicklungen durch Initiativen wie eine positionsübergreifende Arbeitsgruppe zu generativer KI, ein KI-Tools-Labor und umfangreiche Schulungsmöglichkeiten für Lehrende und Studierende strukturell unterstützt. Sie erwähnte auch die wichtige Rolle, die studiodigitale als Brücke zwischen Technologie und Pädagogik spielt.

Auf Grundlage des Papiers betonte Timon Gremers, Wissenschaftsminister des Landes Hessen, die Bedeutung einer gemeinsamen Entwicklungsperspektive. „Digitalisierung und KI bieten ein enormes Potenzial für Innovation und Qualität des Lernens. Ihre langfristige Wirkung hängt von stabilen Rahmenbedingungen, zukunftsorientierten Investitionen und einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten ab. Deshalb unterstützen wir mit dem Förderprogramm „Qualität des Lehrens und Lernens in Hessen“ unsere Studierenden dabei, KI-Systeme zu verstehen, kritisch zu bewerten und angemessen und strategisch einzusetzen.“ Im Anschluss an seine Begrüßung sagte Hendrik Drachsler, Leiter der studiodigitale: „Der Professor stellte den ersten Programmteil EduConnect vor.“

Konkrete Zukunftsszenarien: KI-Agenten, immersive Lernumgebungen und Gamification

Minister Gremers besuchte den Plenarsaal des EU-Parlaments mittels Virtual Reality (VR). Dieser wird als Brennstoff für das Verbundprojekt QuS genutzt. © Uwe Dettmar

Bei seinem Rundgang durch die EduConnect-Ausstellung erhielt Minister Gremels Einblicke in innovative Projekte aus den Förderprogrammen HessenHub und QuiS. Am Stand der Goethe-Universität stellte Dr. David Weiß, Leiter der universitätsweiten Arbeitsgruppe „Generative KI“ bei studiodigitale, spezielle KI-Agenten vor, die den Lernprozess von Studierenden unterstützen und die Zugänglichkeit verbessern sollen. Anschließend fand eine Demonstration des Netzwerkprojekts „Fuel“ statt, in deren Rahmen Projektkoordinatorin Dr. Ulrike Mascher (studiumdigitale) ein immersives Szenario mit den Schwerpunkten demokratische Bildung und politische Partizipation vorstellte. Mit Hilfe von Virtual Reality (VR) konnte die Ministerin den Plenarsaal des EU-Parlaments besuchen. Im Rahmen eines VR-gestützten Rollenspiels können Studierende in die Rolle von EU-Parlamentariern schlüpfen und ihre Debatten- und Debattenfähigkeiten verbessern. Zum Abschluss des Rundgangs demonstrierte Julia Geißler (Hochschule Rhein-Main) einen im HessenHub-Netzwerk entwickelten Gamification-Ansatz, der die Lernmotivation durch spielerische Methoden fördert.

Dr. David Weiß (studiumdigitale) stellte am Stand der Goethe-Universität einen speziellen KI-Agenten zur Lernunterstützung vor. © Uwe Dettmar

Kontroverse Papiere und staatenübergreifende Perspektiven

In der Podiumsdiskussion „Strategische Allianzen für die Zukunft der Bildung: Wie geht die Bundesregierung mit KI um?“ diskutierten Paulina Linnaeus (Hessenhub, Philipps-Universität Marburg), Dr. Im Oxford-Debattenformat kristallisierten sich unterschiedliche Positionen heraus, darunter die Frage, inwieweit KI-Systeme reguliert werden sollten und welche Rolle strategische Allianzen für eine erfolgreiche KI-Integration spielen. Die interaktive Publikumsumfrage verdeutlichte die Vielschichtigkeit, Dynamik und Relevanz der Debatte um KI in der Hochschulbildung.

Ein didaktischer Kompass für die KI-Entscheidungsfindung

In der Keynote gab Professorin Gabi Reinmann (Universität Hamburg) den Teilnehmern einen didaktischen Rahmen zur Orientierung. Sie untersuchte, wie die Beziehung zwischen KI und Pädagogik definiert werden kann, welche Anwendungen pädagogisch sinnvoll sind und wie die überwältigende Anzahl von KI-Tools mithilfe eines standardisierten Nutzungsmodells organisiert und besser verstanden werden kann. Ihre Botschaft war klar. KI sollte durch durchdachte pädagogische Überlegungen und nicht durch technologiegetriebene Ansätze in die Bildung integriert werden.

Best Practices in ganz Deutschland

Das Konferenzprogramm umfasste auch eine Reihe von Workshops, Präsentationen und Ständen im Rahmen der Explore the Future-Sitzung. Die Themen reichten von KI-Kompetenzmodellen und Reifegradbewertungstools bis hin zu 3D-Scanning, VR/AR-Anwendungen, Barrierefreiheit und digitalen Prüfungen. Die Praxisbeiträge verdeutlichen die Kreativität und Vielfalt, mit der Hochschulen in ganz Deutschland innovative Lehr- und Lernangebote entwickeln.

Meinungsaustausch, Schlussfolgerungen, Ausblick

Zum Abschluss von #EduNext25 dankte das studiodigitale-Leitungsteam, Professor Alexander Tillmann, Dr. Sarah Voß-Nakkour und Dr. David Weiß, allen Teilnehmern für ihr Engagement. Der offene Austausch des Tages wurde beim abschließenden geselligen Beisammensein mit einem informellen Anstoß auf 20 Jahre Studium Digital fortgesetzt, das seit 2005 der zentrale Impulsgeber für die Entwicklung der digitalen Hochschule der Goethe-Universität ist.



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